Das "gewisse Extra"
Pferdegerecht & Altersentsprechend
Pferdegerecht
Pferdehaltung- und fütterung pferdegerecht gestalten - was bedeutet das in der heutigen Zeit?
Zwar können wir keine Pferde in der freien Wildbahn großziehen, doch wollen wir die Haltung und Fütterung so naturnah wie möglich gestalten. So dass die Pferde langfristig gesund bleiben und die erwünschten Leistungen erbringen können. Nachdem schon während der Trächtigkeit und der Laktation die ersten Meilensteine gelegt wurden, möchte ich Ihrem Jungpferd die bestmöglichen Gegebenheiten bieten, sich pferdegerecht weiterzuentwickeln. Dazu gehört die bewusste Entscheidung für Heu als Raufutter, um ein knochenschonendes Wachstum zu erreichen und von Anfang an eine gesunde Darmflora aufzubauen. Die ganzjährige freie Bewegung mit Artgenossen födert zudem die Entwicklung des Skelett- und Bandapparats sowie das soziale Gefüge. Von Anfang an lernen sie miteinander zu kommunizieren und einen Platz in der Herde zu finden. Die ganzjährige Draußenhaltung wirkt sich zudem positiv auf die Lungenentwicklung aus, da das gesamte Lungenvolumen (ca. 40-55 Liter bei einem ausgewachsenem Pferd) durch viel Bewegung genutzt wird. Die Luft, die sie dabei aus der Umgebung einatmen, ist aufgrund der Auslaufgestaltung sehr staubarm.
Altersentprechend
Junge Lebewesen lernen außerordentlich schnell, sind unbedarft und unerschrocken.
Kinder schicken wir in den Kindergarten, um schon frühzeitig zu lernen, was Ihnen später im Leben helfen soll.
Genauso möchte ich, in dem Falle den "Pferdekindergarten" und damit die Erziehung, die vom Zeitpunkt der Geburt von der Mutterstute und dem Aufzüchter übernommen wurden, hier fortsetzen.
In kleinen Schritten und mit viel Geduld und Ruhe bereite ich die Jungpferde auf ihr zukünftiges Leben als Reitpferd vor. So sind sie gut vorbereitet und verstehen von Anfang an schneller, was wir von Ihnen möchten. Dieses gegenseitige Verständnis mindert unnötige Risiken im Umgang oder unschöne Unfälle beim Anreiten.
Zum Pferdekindergarten gehört unter anderem das entspannte Aufhalftern, kontrolliertes Führen, Decken auflegen, geduldiges Hufegeben beim Schmied, das ruhige Vorstellen beim Tierarzt und das sichere Verladen für geplante Fahrten, aber auch für den Notfall.
Je nachdem, ob Ihr Pferd 3- oder 4-jährig angeritten werden soll, gehören einige Monate vorher weitere Schritte der Ausbildung dazu (Bekanntmachen mit Trense und Sattel, "Einparken" an die Aufstiegshilfe usw.)
Besteht hier der Wunsch, bin ich gerne bereit auch diese Schritte der Ausbildung zu übernehmen.