Ein paar Worte über mich.
Wissbegierig. Fortschrittlich. Am Puls der Zeit.
Durch jahrelange eigene Pferdehaltung und das Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen (M. Sc. agrar) konnte ich meine Leidenschaft zu Pferden immer weiter ausbauen und mir neben meinem privaten Stall ein eigenes Standbein auf unserem landwirtschaftlichen Betrieb aufbauen.
Nach meiner vorigen Berufstätigkeit als Produktmanagerin in der Rinderfütterung, bin ich vor ein paar Jahren meinem Herzen gefolgt, von Schleswig-Holstein nach Nordrhein-Westfalen gezogen, und habe den Schritt in die Pferdefütterung gewagt.
Trotz komplett unterschiedlicher Verdauungstrakte, verglichen mit einem Wiederkäuer, bestand schon immer das private Interesse an der Pferdefütterung. Und so waren bereits besuchte Fach-Module im Studium und weitere Fortbildungen eine sehr gute Voraussetzung für meine derzeitige Tätigkeit.
Somit fließt in die Pferdeaufzucht nicht nur mein Know-How über die Pferdehaltung ein, sondern auch die eigene Expertise über die Pferdefütterung.
“Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.”
Dieses Zitat von Mahatma Gandhi beschreibt sehr genau mein "Warum". Die Entscheidung für mein Konzept, für die Weiterentwicklung der Pferdehaltung und -ausbildung und für mehr Pferdewohl.
Mit dem "kleinen", aber feinen Hiesterhof, der übrigens einen Teil meines Mädchennamens "Hiestermann" trägt und aus meiner Heimat der Lüneburger Heide ein Stück Heimat mitbringt, möchte ich meinen Teil dazu beitragen und etwas in der Pferdeaufzucht verändern. Der Hiesterhof steht für eine ganzjährige Draußenhaltung mit ständiger Möglichkeit gemeinsam Raufutter aufzunehmen, sich zu bewegen, mit gleichaltrigen Artgenossen zu spielen oder auf großen Liegeflächen in Ruhe zu dösen.
So wird bereits im Jungpferdealter der Grundstein für die physische, die körperliche Gesundheit und damit die Langlebigkeit und Eignung als Reitpferd, gelegt.
Neben der pferdegerechten Aufzucht und einem guten Management entwickeln sich die Jungpferde durch die altersentsprechende Erziehung bzw. Ausbildung, auf die ich etwas weiter unten nochmal näher eingehe, auch mental weiter. Diese mentale, psychische, Gesundheit hat genauso einen Einfluss auf das Wohlergehen der Pferde wie die physische.
Bei Pferden, die körperlich gut entwickelt und mental stark sind, kann das genetische Potenzial, welches in ihrer DNA verankert ist, deutlich mehr ausgeschöpft werden und zeigt sich in ihrer phänotypischen Erscheinung.
Wenn auch Sie sich für Ihr Jungpferd diese Aufzucht wünschen, freue ich mich von Ihnen zu hören!
Herzliche Grüße, Caroline Voß-Stemping
Warum ist mir die Arbeit vom Boden so wichtig?
"Pferde sind und bleiben Fluchttiere. Sie ergreifen, in teilweise für uns unvorhersehbaren Gefahrensituationen, instinktiv die Flucht. Doch was zukünftig für ein Pferd eine Gefahr birgt oder auch nicht, können wir als Vertrauens- und Respektperson sehr gut beeinflussen."
Für mich stand und steht der faire Umgang mit dem Pferd an erster Stelle. Als Jungendliche habe ich mich neben der eigenen reiterlichen Ausbildung bereits viel der Arbeit mit dem Pferd vom Boden aus gewidmet. Die Belegung von Seminaren bei renommierten Trainern wie bspw. Michael Wanzenried (5-Sterne Parelli Instruktor), die Besuche von Extreme Trail Parks, das Fortbilden durch Bücher/Lehrvideos und die eigene persönliche Entwicklung mit herausfordernden Pferden, führte dazu, dass ich in meiner Heimat (Landkreis Celle) sogar selbst irgendwann auf Nachfrage den ein oder anderen Kurs gab. Diese bestanden häufig aus Kommunikationsübungen mit dem Pferd, aus Gelassenheitstraining mit verschiedenen Gegenständen und Hindernissen sowie dem sicheren und eigenständigen Verladen des Pferdes.
Was bei dieser Arbeit mit dem Pferd immer positiv beeinflusst wird, ist der Fluchtinstinkt. Desto früher wir beginnen Pferden alles zu zeigen, sie an alle möglichen Situationen zu gewöhnen, umso mehr legen sie ihren natürlichen Fluchtinstinkt ab. Herumflatternde Planen, laute Trecker oder das Überwinden ungewöhnlicher Gegenstände wird zu einer Selbstverständlichkeit und erleichtert nicht nur den Alltag, sondern birgt auch weniger Gefahrenpotenzial in der Arbeit mit dem Pferd.
Um fair mit Pferden zu arbeiten, setze ich nichts voraus, versuche die Waage zwischen Respekt und Vertrauen zu halten und passe das Lernthempo an das jeweilige Pferd an. Ab hier beginnt für mich eine Beziehung auf Augenhöhe.